
Lichtdesign für Konzerte, Fernsehen, Events und Ausstellungen
Light. Vision. Creation.
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Ausgewählte Projekte

Visual Design für Live, Broadcast und räumliche Erlebnisse
Für jedes Projekt entwickle ich eine passende gestalterische Ausdrucksweise. Dabei verbinde ich Licht mit Bühne, Medien, Kamera, Performance und Raum zu einem stimmigen visuellen Gesamterlebnis.
Was macht eine Produktion unvergesslich?
Das Publikum erlebt eine Produktion als Ganzes. Dieses Erlebnis ist mehr als die Summe der beteiligten Gewerke.
Ob live vor Ort oder am Bildschirm: Das Publikum erlebt nicht die einzelnen Gewerke, sondern ihr Zusammenspiel. Eine Produktion bleibt in Erinnerung, wenn unterschiedliche Perspektiven, Prioritäten und kreative Beiträge einer gemeinsamen Richtung folgen.
Dort beginnt meine Arbeit. Sie beginnt nicht mit einem vorgefertigten visuellen Stil. Sie beginnt mit der Frage, wie genau diese Produktion wirken soll.

Woher kommt die visuelle Sprache?
Jedes Projekt beginnt mit Zuhören.
Meine erste Aufgabe besteht darin, die unterschiedlichen Perspektiven und inhaltlichen Ideen im Kreativteam zu verstehen. Dazu gehört auch der kulturelle Kontext, in dem die Produktion erlebt wird.
Daraus entwickle ich mein eigenes kreatives Briefing. Es definiert, was das visuelle Erlebnis erreichen muss, wo Licht führen oder sich zurücknehmen soll und wie das Design auf das Publikum, die Kamera und die Rahmenbedingungen der Produktion reagieren muss.
Meine Methode für das Visual Design folgt sechs Schritten:
Listen → Understand → Connect → Define → Create → Refine
Define überführt unterschiedliche Perspektiven in eine klare visuelle Richtung. Erst dann beginnt das Design. Create und Refine tragen diese Richtung durch alle weiteren Phasen: Entwicklung, Vorbereitung, Proben und Produktion.
Diese Methode bleibt dieselbe, unabhängig davon, wie weit mein Auftrag reicht.

Welche Rolle übernehme ich?
Mein Auftrag beginnt meist mit Lighting Design. Visual Designer beschreibt die übergreifende Perspektive, die ich dabei einbringe.
Ich arbeite als Teil des Kreativteams. Meine Rolle besteht nicht darin, die gestalterische Verantwortung für jede Disziplin zu beanspruchen. Sie besteht darin, zu verstehen, wie diese Disziplinen das gesamte visuelle Erlebnis beeinflussen, und meinen eigenen Beitrag entsprechend zu gestalten.
So kann ich bereits in ein Projekt einsteigen, während sich die Ideen noch entwickeln. Nicht jede kreative Absicht muss in ein vollständiges technisches Briefing übersetzt worden sein, bevor der gemeinsame Austausch beginnt.
Mein Beitrag verändert sich von Projekt zu Projekt. Meine Verantwortung bleibt jedoch dieselbe: das Gesamtbild zu verstehen und Entscheidungen im Sinne der Produktion und ihres jeweiligen Publikums zu treffen.
Die Synthese ist meine eigene. Sie entsteht jedoch im Austausch mit dem Kreativteam. Ich bringe keinen vorgefertigten Look mit. Ich bringe die Methode und das Urteilsvermögen mit, um das visuelle Erlebnis zu entwickeln, das die jeweilige Produktion benötigt.

Creation
Wie wird daraus Realität?
Lighting Design ist der Ausgangspunkt meiner Arbeit.
Je nach Produktion kann sich meine Verantwortung auf folgende Bereiche erweitern:
- Associate Lighting Designer
- Media und Content Design
- Renderings und Animationen
- Arbeit als DoP
- Gaffer / Oberbeleuchter
- Lighting Preprogramming
- Lighting Direction
- Lighting Programming
- Lighting Operating
Ich koordiniere das Zusammenspiel von Licht und Medieninhalten. Je nach Auftrag gestalte ich die visuelle Richtung des Contents, passe das Licht daran an oder trage einzelne visuelle Elemente bei. Wenn es der Produktion dient, kann ich auch die Verantwortung für Content Design und Produktion übernehmen.
Unter dem Namen COLD stelle ich das erforderliche Spezialistenteam zusammen und leite es, um das Design über alle Projektphasen kontinuierlich weiterzuentwickeln und final umzusetzen.
In jeder Projektphase prüfe ich diese Entwicklung anhand derselben Frage:
Stärkt sie die Produktion als Ganzes?

Erfahrung als Beleg
Erfahrung ist mehr als die Summe vergangener Projekte. Was ich dabei lerne, prägt meine Arbeit und jede neue Entscheidung.
Mehr als drei Jahrzehnte und Hunderte Produktionen haben mir gezeigt, wie sich Ideen verändern und angepasst werden müssen, wenn sie auf das jeweilige Publikum, Kameras, den tatsächlichen Raum, das vorhandene Budget und die technische Realität ihrer Umsetzung treffen.
Die Arbeit in unterschiedlichen Ländern und kulturellen Kontexten hat mich außerdem gelehrt, dass dieselbe visuelle Idee nicht überall gleich verstanden wird. Diese Unterschiede zu verstehen, gehört für mich zum Selbstverständnis meiner Arbeit.
Meine Erfahrung ermöglicht es mir, ein sich entwickelndes Briefing schnell zu verstehen, Konflikte zu erkennen, bevor sie zu Problemen werden, und Entscheidungen mit Blick auf die gesamte Produktion zu treffen.
Meine Project History dokumentiert die Breite und Kontinuität dieser Arbeit. Die auf der Website gezeigten Projekte machen die unterschiedlichen visuellen Ergebnisse und die dahinterliegende, beständige Methode sichtbar.

Über mich
Geboren in Berlin. Abitur und Berufausbildung als Elektronikfacharbeiter. Erste berufliche Tätigkeit bei der Firma PIK als Audio- und Videotechniker zur Installation von TV- und Radiostudios.
Im Anschluss erfolgte für 2 Semester ein Studium an der Technischen Universität Berlin im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Von dort erfolgte dann der Wechsel an die Hochschule der Künste Berlin zum Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation mit den Hauptfächern Audiovisuelle Gestaltung und Mediaplanung.
Mein Werdegang im Bereich Lichtdesign begann als Lichtdesigner und Operator für die mittlerweile nicht mehr existierende Band "Blind Passengers". Später erweiterte ich diese freiberufliche Tätigkeit auch auf andere Kunden.
In den Folgejahren fokussierte ich mich stark auf die Gestaltung deutscher und internationaler TV Formate sowie internationaler Messeauftritte im Bereich Automotive. Von dort aus erweiterte sich mein Tätigkeitsfeld zunehmend.
Die visuellen und technischen Möglichkeiten in meinem Berufsfeld entwickeln sich kontinuierlich weiter. Medial geprägte Designs und immersive Erlebniswelten prägen heute unsere visuelle Wahrnehmung. Damit verändert sich auch das Verhältnis von Licht, Medien, Kamera, Performance und Raum und eröffnet neue gestalterische Möglichkeiten.
Meine Designs berücksichtigen deshalb heute die gesamte Kette der medialen Integration. Nicht als Selbstzweck, sondern um das visuelle Gesamterlebnis weiterhin gestalten zu können. Lighting Design bleibt dabei der Ausgangspunkt meiner Arbeit.






















