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Lighting Design, Renderings und Animationen, Preprogramming, Lighting Programming, Lighting Operating, DoP für TV-Aufzeichnungen

Lighting Design für Art on Ice 2026

Art on Ice feierte 2026 sein 30-jähriges Jubiläum. James Bay und Jess Glynne standen gemeinsam mit Noah Veraguth, Stress und Stefanie Heinzmann auf der Bühne. Auf dem Eis trafen Weltmeister aus drei Disziplinen auf Schweizer Spitzensportler wie Lukas Britschgi und Kimmy Repond.

Seit 1999 bin ich Teil des Kreativteams von Art on Ice. Für die Ausgabe 2026 verantwortete ich das Lighting Design, die Arbeit als DoP für die TV-Aufzeichnungen sowie Renderings und Animationen während der Vorbereitung. Gemeinsam mit meinem Team übernahm ich den gesamten Prozess der Umsetzung. Dazu gehörten Preprogramming, Lighting Programming und Lighting Operating sowie die Integration der Bewegungsfahrten verschiedener Winden.

Eine der zentralen Herausforderungen war das sehr hohe Bühnenbild aus dominierenden Videoflächen, das sich über mehrere Ebenen erstreckte und auch einen mit Wasser gefüllten Pool umfasste. Gleichzeitig bestand die Musik überwiegend aus Live-Duetten, die eigens für Art on Ice von den Gastkünstlern einstudiert wurden. Für mich lag die Aufgabe darin, diese räumlichen und musikalischen Ebenen miteinander zu verbinden und dem Licht neben den großen Videoflächen eine eigene Präsenz zu geben. Zugleich wollte ich die 2025 entwickelte Beleuchtung der Eisfläche konsequent weiterführen.

Für das Bühnendesign setzte ich JDC-1 und Roxx Neo FX im Single-Pixel-Modus ein. Die individuelle Ansteuerung über ein MadMapper-System ermöglichte es, das Licht präzise auf die Musik abzustimmen. Eine Matrix aus JDC-1 hinter den transparenten LED-Wänden und Linien aus LED-Beamlights entlang der vertikalen LED-Kanten gaben dem hohen Bühnenbild zusätzliche Tiefe.

Die Verfolger für Sänger und Solokünstler wurden von einem Follow-Me-System mit zwei Targets gesteuert. Dafür konnte flexibel auf sämtliche Spotlights der Haupt- und B-Stage zugegriffen und abhängig von der Position der Künstler jeweils der passende Scheinwerfer ausgewählt werden. Für die Bühnentänzer ergänzte ich das Design durch seitlich geflogene Gassen.

Auch die Beleuchtung der Eisfläche entwickelte ich weiter. Die von uns eigens entwickelte Pixelmapping-Software wurde um eine automatische Zoomfunktion ergänzt, die die Zoomgröße der ACME Tornados abhängig von ihrer jeweiligen Position auf dem Eis kontrollierte. Für die Farbsteuerung programmierten wir eigene Shader, die über ein zweites MadMapper-System ausgespielt wurden.

Neun ausverkaufte Shows in Zürich, Freiburg und Davos machten die Jubiläumsausgabe zu einem besonderen Teil dieser langjährigen Zusammenarbeit.